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Stangentanz im Vereinsbüro

Heiß, heißer, Mondpalast: Volksschauspielerin Susanne Fernkorn verführt im neuen Komödienknüller „Der zerdepperte Pott“ Fußballsponsor mit Striptease

So heiß kann modernes Volkstheater sein: Wenn die Schauspielerin Susanne Fernkorn sich im neuen Komödienknüller „Der zerdepperte Pott“ lasziv an der Garderobenstange räkelt, halten die Gäste im Mondpalast den Atem an. Nach dem Striptease hat die biegsame Schöne das Herz des Fußballsponsors gewonnen und kassiert für ihren Einsatz obendrein begeisterten Szenenapplaus – auch aus der Damenwelt. Wer das noch nicht gesehen hat, muss jetzt sprinten: Die Komödie frei nach Kleist ist ab Mittwoch, 29. November, 19 Uhr, zum letzten Mal in diesem Jahr zu sehen. Für die fünf Vorstellungen gibt es noch Restkarten: www.mondpalast.com

Der zerdepperte Pott, zweiter Akt: „Hey, big spender“ erklingt auf der Bühne, das Scheinwerferlicht färbt sich rot. Es beginnt der große Aufritt von Susanne Fernkorn alias Sekretärin Uschi. Lasziv tanzt sie um eine improvisierte Garderobenstange, lässt nach und nach die Hüllen fallen. So betört sie Sponsor Torben Meyer-Lansing – und genießt das Scheinwerferlicht. Susanne Fernkorn, bereits die 50 erreicht, sagt selbstbewusst: „Ich mag meinen Körper, genauso wie er ist!“

Selbstbewusst ein Zeichen setzen
Als die gebürtige Beckumerin den ersten Blick ins Drehbuch der neuen Mondpalast-Komödie warf, musste sie erst schlucken. „Bin ich nicht zu alt für eine solche Szene?“ Regisseur Thomas Rech nahm ihr diese Sorge schnell. Die Szene passe nicht nur perfekt zur Rolle der naiven Uschi, die im Tanz ihre selbstbestimmte Weiblichkeit entdeckt. Sie setze gleichzeitig ein Zeichen für die weiblichen Mondpalast-Gäste. Das überzeugte Susanne Fernkorn: „Wir wollen darstellen, dass sich jede Frau in jedem Alter ohne Scham präsentieren kann.“

Premiere für Susanne Fernkorn „Mich ausgezogen und gesungen habe ich bereits auf der Bühne“, verrät die Vollblut-Schauspielerin, die bereits seit zehn Jahren festes Ensemble-Mitglied im Mondpalast ist. „Beides zusammen in einer Komödie – das war auch für mich eine Premiere.“ Zur Vorbereitung auf diese pikante Szene nahm Fernkorn extra Übungsstunden im Poledance. Im Anschluss entwickelte die Künstlerin, die privat leidenschaftlich gern tanzt, selbst die passende Choreographie für Uschis Stangentanz.

Alle Urheberrechte liegen beim Mondpalast von Wanne-Eickel.
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