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Frau Piesewotzki, Libuda und ich

Fußball, Sex und andere Katastrophen

Es war einmal die größte Liebe, die Wanne-Eickel je gesehen hat. Ronaldo und Julia! Eine Liebe zwischen Schalke und Dortmund, gefangen in der Feindschaft zweier bekloppter Familien. Eine Liebe, die bereit war, alles zu opfern! Sogar ihre Lieblingsvereine Schalke und Dortmund, um ab sofort nur noch zu Wattenscheid 09 zu halten. Ronaldo und Julia, eine Liebe, die unbesiegbar schien!

Aber Sie haben das Stück natürlich im Mondpalast gesehen, ebenso wie mehr als 100.000 andere Gäste. Und deshalb wissen Sie das schon alles. Aber wissen Sie auch, ob diese einzigartige Liebe unbesiegt blieb? Ob diese Liebe hielt, was sie einst versprach? Stellen Sie sich vor, es sind mehr als 20 Jahre vergangen. Ronaldo und Julia sind lange verheiratet und haben selbst eine 21-jährige Tochter, Emma. Sie leben immer noch in Wanne-Eickel und Ronaldo arbeitet immer noch in einer Zoohandlung. So weit, so gut.

Doch eines Tages nimmt das Unheil seinen Lauf. Es beginnt ganz harmlos damit, dass Rudi Assauer nicht ans Telefon geht und Schalke irgendwie immer die wichtigen Spiele verliert. Dann verlieren immer mehr Menschen ihr Herz für Tiere und Ronaldos Zoohandlung an Bedeutung. Tochter Emma verliebt sich scheinbar in ein unvergessenes, aber leider totes Fußballidol. Julia will unbedingt alleine nach Las Vegas, und Ronaldo erreicht Assauer immer noch nicht.  Alle zusammen hören plötzlich seltsame Stimmen, doch keiner wundert sich. Außer Frau Piesewotzki, die Vermieterin mit dem Motto: Besser ein guter Streit als gar kein Kontakt. Frau Piesewotzki schellt übrigens in letzter Zeit auffällig häufig und will mit Ronaldo unter vier Augen sprechen ...

Und jetzt droht wirklich Gefahr. Jetzt muss es sich erweisen, ob Ronaldos und Julias Liebe wirklich unbesiegbar ist. Ob es wirklich die größte Liebe ist, die Wanne-Eickel je sah. Dass beide schon lange nicht mehr zu Wattenscheid 09, sondern wieder zu Schalke und Dortmund halten, macht die Herausforderung nicht gerade kleiner, wie Sie sich sicher vorstellen können. Oder nein! Das können Sie sich in seiner ganzen Tragweite nicht vorstellen. Kommen Sie vorbei, drücken Sie den beiden die Daumen und weinen Sie vor Lachen.

Frau Piesewotzki, Libuda und ich

Fußball, Sex und andere Katastrophen

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„Besser geht nich - wie man im Revier so sagt: Super "Location", super Story, super Ensemble und eine sensationelle Schauspiel-Entdeckung! Mondpalast-Prinzipal Christian Stratmann hat sich soeben bei der (inoffiziellen) Eröffnung der Wanne-Eickeler Kammerspielchen selbst übertroffen.“
Elke Jansen, Recklinghäuser Zeitung online, 25. November 2009

„Rainer Besel als Ronaldo - glänzend und facettenreich. Julia Fernkorn als Julia - zwischen Warmherzigkeit und Wollust. Herrlicher Schweinkram - is echt töffte!"
Bernd Nickel, WAZ Herne / Wanne-Eickel, 26. November 2009

„In diesem Stück gehen Wunschträume und Lebensperspektiven zu Bruch, bevor mit Stehvermögen, Zuversicht und einer Reihe guter Fußballertugenden alles ins Lot kommt. Schräg, bunt, sympathisch."
Rolf Pfeiffer, WAZ Kultur, 26. November 2009

„Die Mischung aus Komödie, Gegenwarts-Drama und Märchen kommt gut an, die Darsteller sind klasse.“ In diesen trüben Tagen brauchen wir einfach mehr Stratmanns. Die bringen uns zum Lachen und kurbeln die Wirtschaft an. Weiter so!“
Bernhard Pleuser, Wochenblatt Herne, Wanne-Eickel, 29. November 2009

„Ein unvergleichlicher Theaterabend. Das Stück ist eine klassische Komödie mit allerlei Wendungen, mehrschichtigen Charakteren und exzellenten Pointen, zwischen die auch immer ein wenig Sozialkritik gemischt wird, ohne jedoch mit dem moralischen Zeigefinger zu drohen. Erstklassig besetzt. Rainer Besel als Ronaldo - absolut glaubwürdig als liebevoll-schusseliger Familienvater. Susanne Fernkorn als Julia - die Rolle ist ihr auf den Leib geschneidert. Unglaublich facettenreich: Astrid Breidbach ist als Frau Piesewotzki der heimliche Star des Abends! Josefine Voß als Emma - eine Sympathieträgerin. Samira Calder als Diana - ein echtes Naturtalent, einmalig und glaubwürdig."
Marc Heiland / Coralie Thors, inn-joy, Recklinghausen, 25. November 2009

„Zwei Stunden beste, weil witzige Unterhaltung, verdienter Riesen-Beifall für das sympathische Künstler-Quintett und für Autor und Regisseur Thomas Rech, der eine tolle Ruhrgebietsklamotte mit fetzigen Dialogen gezaubert hat.“
Hermann Beckfeld, RuhrNachrichten Kultur, 28. November 2009

„Zwei Stunden tolle Unterhaltung in bester Ruhrpott-Volkstheater-Tradition“
Pitt Hermann, Sonntagsnachrichten Herne, 29. November 2009

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