Liebe Freundinnen und Freunde guter Unterhaltung,

wer hätte das gedacht? Nach seinem fulminanten Start im Jahr 2004 zählt der Mondpalast von Wanne-Eickel heute längst zu den beliebtesten Volkstheatern Deutschlands. Aus dem Ruhrgebiet ist er nicht mehr wegzudenken. In seinen unverwechselbaren Komödien, die es nur hier und sonst nirgends zu sehen gibt, zeigt er die Eigenarten der "Ruhris"  frech und unterhaltsam, aber immer mit Respekt und spürbarer Liebe zur Region. Der Mondpalast ist einfach Ruhrgebiet, das muss man gesehen haben!

Die neue Mondpalast-Komödie: Herr Pastor und Frau Teufel

Es klingt paradox, aber Beerdigungen gehören zu den größten Festen innerhalb vieler Familien. Beim Leichenschmaus erzählen sie sich Dönekes, feiern nicht nur den Abschied von einem Verstorbenen, sondern auch das Wiedersehen mit der Verwandtschaft. Es wird getafelt und getrunken, geweint, gelacht, geneidet, geliebt und gestritten. Kaum ein Szenario bietet so viel Stoff für ein Drama und noch mehr für eine Komödie. Das fand auch Mondpalast-Gründungsintendant Thomas Rech, als er den Auftrag erhielt, die nächste Mondpalast-Komödie zu schreiben. Rech, der auch Regie führen wird, wählte Pastor Roggensemmel (Martin Zaik) und Apolonia Teufel (Silke Volkner), seine Haushälterin, als Hauptfiguren des neuen Spaßes aus. Roggensemmels Tag beginnt nicht gut. Er hat eine Beerdigung und eine Taufe vor sich. Wieder einmal kennt er keine Seele. Niemand der Beteiligten war je in seiner Kirche. Roggensemmel würde am liebsten streiken.

Natürlich lässt ihm auch an diesem Morgen Haushälterin Apollonia keine Ruhe. Denn sie ist in ihrer weiblichen Ehre tief gekränkt, weil niemand in der Gemeinde über sie und ihr Verhältnis zum Pastor tratscht. Und das, obwohl sie doch beide schon lange im Pfarrhaus unter einem Dach leben. Natürlich verweigert Pastor Roggensemmel auch an diesem Morgen wieder jegliche körperliche Kontaktaufnahme. Doch dann fallen zwei seltsame Familien in die Kirche ein. Und alles wird noch viel, viel schlimmer. Die wollen nämlich einen toten Onkel nur deshalb katholisch beerdigen lassen, weil sie sonst nicht an sein Erbe kommen. So hat es der Verstorbene verfügt. Zu allem Überfluss glauben alle, dass Jesus am Kreuz zu ihnen spreche und seine ganz eigene Sicht auf die Dinge mitteile. Beides stimmt auch.

Plötzlich Plötzlich fällt ein Mann aus dem Beichtstuhl. Bringt er den Frieden? Ist er die Lösung aller Probleme? Sie werden es sehen – ab dem 6. April im Mondpalast von Wanne- Eickel, Deutschlands großem Volkstheater. Der Vorverkauf hat begonnen.

Tickets für das neue Mondpalast-Stück gibt es hier online oder an unserem Kartentelefon unter 02325-588999.