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Kamele, Drachen, Aliens

Künstlernachwuchs im Mondpalast: Regisseur Thomas Rech bringt Werke aus der Jugendkunstschule unter den Hammer

 

Regisseur Thomas Rech bei der JKS-Versteigerung im Mondpalast.

Pinke Paarhufer, afrikanische Stämme, Tiki-Masken : Die Jugendkunstschule Wanne-Eickel e. V. organisierte am 4. Dezember ihre erste Kunstauktion im Mondpalast von Wanne-Eickel. Regisseur Thomas Rech versteigerte rund 100 extravagante Exponate aus Holz, Textil, und Metall. Den Erlös von exakt 1.390,50 Euro investiert die JKS in neues Material für ihre Projektwerkstatt.

Etwa 50 Gäste waren am Dienstabend in Deutschlands großem Volkstheater, um inmitten bunter Exponate ihre Nummer in die Höhe zu heben. „Fast alle Werke sind unter den Hammer gekommen. Das schafft nicht nur Platz in unserer Werkstatt, sondern auch im Kopf“, freute sich Sylvia Steffan, Leiterin der Jugendkunstschule. Auch für Auktionator Thomas Rech war der Abend eine gelungene Premiere abseits der Theaterbühne. „Ich habe mich mit Videos von amerikanischen Versteigerungen vorbereitet“, scherzte der Mondpalast-Gründungsintendant. Unter den Hammer brachte er unter anderem einen drei Meter hohen Eiffelturm, eine fünfköpfige Alien-Familie in weißen Kleidern und einen zwei Meter langen Drachen aus Pappmache.

Gudrun Thierhoff, Kulturdezernentin der Stadt Herne, bot ebenfalls mit und erstritt sich einen aus Holz gefertigten Wal. „Sowohl die Jugendkunstschule als auch der Mondpalast sind wichtige Institutionen für unsere Stadt. Umso mehr freut es mich, wenn diese so unterschiedlichen Kulturstätten kooperieren und die Kunstszene vor Ort bereichern.“ Marvin Boettcher, Geschäftsführender Intendant des Mondpalasts, freute sich ebenfalls über die Zusammenarbeit: „Wanne-Eickel ist ein Kulturstandort mit viel Potential. Deshalb freuen wir uns, die Jugendkunstschule als unsere direkte Nachbarin zu unterstützten.“

Alle Urheberrechte liegen beim Mondpalast von Wanne-Eickel.
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