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Desaster hinter’m Gartenzaun

Kleines „Quak“ macht großen Ärger: Neue Mondpalast-Komödie „Das Schweigen der Frösche“ erzählt, was passieren kann, wenn sich Nachbarn nicht grün sind.

Wanne-Eickel, im Dezember 2019. Natur wird störend oft empfunden, sobald sie mit Geräusch verbunden. Dieser Spruch – frei nach Wilhelm Busch – bringt sie auf den Punkt: die neue Mondpalast-Komödie „Das Schweigen der Frösche“, die am Donnerstag, 30. Januar 2020, um 20 Uhr Premiere feiert. Mondpalast-Prinzipal Christian Stratmann hat bei den Proben schon gekiebitzt: „Die neue Komödie ist wieder einmal ein Beispiel für modernes Volkstheater, das gesellschaftliche Fragen auf vergnügliche Weise verhandelt, ohne den Zeigefinger zu heben.“

Die Ausgangssituation kennen alle: Die einen wohnen Tür an Tür zur Miete, die anderen genießen ihr Eigenheim. Die einen wünschen sich Ruhe nach einem stressigen Arbeitstag, die anderen können sich am fröhlichen Quaken der Frösche im Teich vor dem Haus gar nicht satt hören.

Siedlung mit Zaun und Froschteich

Aus diesem Stoff entwickelt Mondpalast-Erfolgsautor Sigi Domke ein wahres Desaster hinter’m Gartenzaun, das Gründungsintendant und Regisseur Thomas Rech seinem komödiantischen Personal ab 30. Januar unter dem Titel „Das Schweigen der Frösche“ unterhaltsam in Szene setzt. Dazu hat Arke Zeiss, Bühnenbauer für Deutschlands großes Volkstheater, wieder eine spektakuläre Bühne entworfen, die auf knappstem Raum eine Siedlung mit Zaun und Froschteich entstehen lässt.

Mit einer Party fing es an

Mit einer feucht-fröhlichen Gartenparty unter Nachbarn fängt es an. Zu diesem Zeitpunkt ahnt niemand, dass im Gartenteich des Ehepaars Brockmeier noch in derselben Nacht ein neuer Mieter einziehen wird, ein ziemlich kleiner, ziemlich laut quakender Frosch. Den Anwohnern aus dem Mietshaus (Astrid Breidbach, Heiko Büscher, Silke Volkner, Axel Schönnenberg, Dominik Brünnig, Andreas Wunnenberg, Melanie Linka) raubt er den Schlaf, für das Ehepaar Brockmeier (Susanne Fernkorn/Martin Zaik) in ihrem schmucken Eigenheim jedoch entwickelt er sich zu einer Art Kind Ersatz. Und schon bald können die Gäste mit großem Vergnügen erleben, wie die Emotionen hochkochen und aus einer Mücke - oder in diesem Fall aus einem Frosch - ein Elefant wird! Sogar die Lokalzeitung wird darüber berichten – in Person des rasenden Reporters Wolf Kohlmann (Ekki Eumann).

Umgang mit Natur und Ressentiments

Natürlich hat das Erfolgsduo Domke und Rech wie immer viel mehr im Sinn als einen kleinen Nachbarschaftsstreit. Für Regisseur Rech ist der eskalierende Streit über einen harmlosen Frosch ein Symbol für den Umgang des Städters mit der Natur. Alle machen sich Sorgen ums Klima und wünschen sich mehr Umweltschutz, doch im Tümpel vor der eigenen Tür sollte die Natur möglichst nicht die Stimme erheben. Sigi Domke dagegen geht es um den Umgang der Menschen mit Ressentiments, die über den „Streitpunkt Frosch“ zutage treten. Anstatt sich zu verständigen, eskaliert die Situation immer mehr, und niemand übernimmt es, zu vermitteln. Ihre Botschaften verpacken die Mondpalast-Komödianten wie immer auf’s Vergnüglichste. Schließlich lautet die wichtigste Frage von Prinzipal Christian Stratmann: „Kann man auch lachen?“ Keine Sorge, Herr Prinzipal, und wie!

 

Premiere:

Donnerstag, 30. Januar 2020, 20 Uhr

Tickets ab 18,90 Euro

 

Termine und Tickets:

Tickets gibt’s online unter www.mondpalast.com und am Kartentelefon unter 02325 – 588 999 (mo – fr 10 – 19 Uhr, sa 10 – 14 Uhr)

 

Die aktuellsten Infos sind Facebook, Instagram und www.mondpalast.com zu finden. Was die Gäste über den Mondpalast sagen, liest man am besten auf TripAdvisor, Yelp und Google.

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