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Zuwachs in der Mondpalast Familie

Der Bochumer Schauspieler Luis Volkner spielt in der 2. Generation neben seiner Mutter Silke Volkner im Mondpalast von Wanne-Eickel.

Wenn die Trauergesellschaft in Pastor Roggensemmels Kirche alle Geschütze auffährt, kauert Luis Volkner in seiner Rolle als verschüchterter Friedbert Zibula eigentlich nur neben seinem Vater Karl Zibula (Axel Schönnenberg). Ein Blick auf die Besetzungsliste der neuen Mondpalast-Komödie „Herr Pastor und Frau Teufel. Oder: Der Mann, der aus dem Beichtstuhl fällt“ offenbart aber, dass der Bochumer Schauspieler neben seiner Mutter Silke (als Apolonia Teufel) in der zweiten Generation auf der Bühne von Deutschlands großem Volkstheater steht.

„Schon als ich klein war habe ich meine Mutter zu allen Premieren begleitet“, so der 21-jährige Jungschauspieler. „Ich muss zugeben, mich hat Theater in dem Alter noch nicht so interessiert. Erst als ich etwas älter war, habe ich bei einem Literaturkurs in der Schule meine Liebe zum Schauspiel entdeckt.“ Nach seinem Einstieg im Jungen Schauspielhaus in Bochum fand Volkner seinen Weg in die Mondpalast-Familie, zunächst als Regieassistent bei der Komödie „Ein kleiner Engel 2. Klasse“ und als BVB-Fan Micha in „Ronaldo und Julia“. „Für den BVB habe ich zum Glück etwas mehr Sympathien als für Schalke“, lacht Volkner, der eigentlich Fan des VfL Bochum ist.

Schauspiel im Blut

Bei „Herr Pastor und Frau Teufel“ hat es der Jungschauspieler mit seiner Rolle als Friedbert Zibula in die Stammbesetzung geschafft. „Für mich ist das der Wahnsinn, neben meiner Mutter auf der Bühne zu stehen. In Sachen Schauspiel war sie immer ein Vorbild für mich.“ Dass Luis Volkner Schauspiel, und vor allem den „Mondpalast“, im Blut hat, davon können sich die Palastgäste in „Herr Pastor und Frau Teufel“ jetzt selbst ein Bild machen.

Alle Urheberrechte liegen beim Mondpalast von Wanne-Eickel.
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