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Der zerdepperte Pott

Entscheidend ist nicht immer auf'm Platz - Herrlich frei nach Heinrich von Kleist

Der Krug ist ein Pott, und der Pott ist ein Pokal. Und ein Pokal, das weiß doch jeder, der ist heilig. Für Otto Adam (Martin Zaik), den Vorsitzenden des „1. FC Hinter Marl“ kommt es ganz dicke an diesem Morgen. Am Vorabend hat er auf unfeine Weise versucht, sich an Eve (Melanie Linka) heranzumachen, die Tochter seines verstorbenen Mannschaftskollegen Kalle. Dabei hat er von Eves Freund Ruppi (Dominik Brünnig) eins auf den Schädel bekommen, konnte aber, von diesem nicht erkannt, fliehen, wobei der „Pott“ zu Bruch ging, quasi die Reliquie des Vereins. Zudem ist Adam in Geldnöten und hat die Barkasse „beliehen“, um seine Gattin (Astrid Breidbach), eine kaufsüchtige Spritdrossel, bei Laune zu halten.

Da kommt es sehr ungelegen, dass DFB-Funktionär Fritz Walter (Heiko Büscher) auf der Vereinsmatte steht, um die Voraussetzungen für den Aufstieg in die Regionalliga zu prüfen. Als Walter die Pott-Bruchstücke präsentiert bekommt, wird sein Ehrgeiz geweckt, diesen „Fall“ zu lösen.

Adam ahnt Böses. Zu dumm, dass gleichzeitig der Hauptsponsor des Vereins, Thorben Meier-Lansing (Andreas Wunnenberg), im Hause weilt. Obendrein macht sich Torwartlegende und Schatzmeister Licht (Axel Schönnenberg) Hoffnungen darauf, Adam aus seinem Amt zu verdrängen. Und Uschi, die sexy verpeilte Sekretärin (Susi Fernkorn) hat auch keine Lust mehr, für Adam die Kohlen aus dem Feuer zu holen. Enthüllungen durch Walter und Licht könnten deshalb das ganze Projekt „Aufstieg“ und auch Adam selbst gefährden.

Viel Stoff also für Komik und Drama und eine turbulente „Verhandlung“ im VIP-Raum, bei der Adam sich immer mehr in die Bredouille bringt. Wo Fußballer und Funktionäre sind, da sind schöne Frauen meistens nicht weit. Das macht die Sache durchaus sexy, aber ganz sicher nicht leichter. Mit „Der zerdepperte Pott“ wagt sich der Mondpalast erneut an einen Klassiker und transportiert ihn mit leichter Hand und viel Gespür für liebenswert-schräge Typen in die Ruhrgebietsgegenwart!

 

...und das berichten die Medien über unsere Komödie:

Kleist spielt Fußball: Kantersieg für Sigi Domke. Spielfreudiges Ensemble. Stehende Ovationen.
Jens Dirksen, WAZ Kultur, 21. Oktober 2017

Was das Publikum zu Lachsalven animiert, ist das vor Spielfreude schier berstende Ensemble. Allen voran die Palast-Ikonen Martin Zaik als vollprolliger Präsi, Susi Fernkorn als naive Vereinssekretärin und verkapptes Sexbömbchen und Axel Schönnenberg als janusköpfiger Schatzmeister, der nur scheinbar zufrieden die zweite Vereinsgeige spielt.
Elke Jansen, Recklinghäuser Zeitung, 21. Oktober 2017

Tohuwabohu beim 1. FC Hinter Marl. Fröhliche Farce. Drollige Typen, situative Komik. Viel Beifall für eine Sitcom nach klassischem Vorbild.
Kai-Uwe Brinkmann, RuhrNachrichten Kultur, 18. Oktober 2017

Alle Darsteller sind in Top-Form und verwandeln jede Vorlage in den linken oberen Winkel des volksnahen Humors. Überragend ist Martin Zaik. (...) Seine sehr rustikale Präsenz erinnert an Armin Rohde. Ein durchweg witziges, reviernahes und unterhaltsames Stück.
Marcus Römer, WAZ Herne, 21. Oktober 2017

Ein gut zweistündiges Vergnügen mit Filmstills statt Blackouts im variablen Bühnenbild von Arke Zeiß, das mit stehenden Ovationen gefeiert wurde. Im kommenden Jahr kann Prinzipal Christian Stratmann den einmillionsten Besucher im Mondpalast begrüßen. Was für eine Erfolgsgeschichte!
Pit Hermann, Sonntagsnachrichten, 22. Oktober 2017

Der Klassiker wird zur Fußballkomödie. Die zehn Schauspieler agierten alle charakterstark, jeder setzte seine Akzente. Die schnellen Dialoge, rasanten Szenenwechsel, Zeitlupen-Momente, Spotlight-Darbietungen, running gags und Musikeinspieler lassen an eine Screwball-Komödie der 50er denken.
Horst Martens, Inherne.net - das Stadtmagazin

Der zerdepperte Pott

Entscheidend ist nicht immer auf'm Platz - Herrlich frei nach Heinrich von Kleist

Die nächsten Vorstellungen

  • 22.09.2018 20:00
  • 23.09.2018 17:00
  • 28.09.2018 20:00
  • 29.09.2018 20:00
  • 30.09.2018 17:00
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  • 16.11.2018 20:00
  • 17.11.2018 20:00
  • 18.11.2018 18:00

Der zerdepperte Pott

Entscheidend ist nicht immer auf'm Platz - Herrlich frei nach Heinrich von Kleist

Neven Subotic landet Volltreffer bei "Der zerdepperte Pott"
Entscheidend ist nicht immer nur auf’m Platz! Fußballstar Neven Subotic landete bei seinem Gastspiel in der Mondpalast-Komödie „Der zerdepperte Pott“ am Freitag, 25. Mai, einen Volltreffer. Dabei traf der ehemalige BVB-Verteidiger, der in Deutschlands großem Volkstheater zudem die Arbeit seiner Stiftung vorstellte, auf die schrulligen Charaktere aus der Feder von Autor Siggi Domke und Regisseur Thomas Rech. (Weiterlesen...)

Stangentanz im Vereinsbüro
So heiß kann modernes Volkstheater sein: Wenn die Schauspielerin Susanne Fernkorn sich im neuen Komödienknüller „Der zerdepperte Pott“ lasziv an der Garderobenstange räkelt, halten die Gäste im Mondpalast den Atem an. Nach dem Striptease hat die biegsame Schöne das Herz des Fußballsponsors gewonnen und kassiert für ihren Einsatz obendrein begeisterten Szenenapplaus – auch aus der Damenwelt. (Weiterlesen...)

Kleist-Archiv Heilbronn stellt Domke-Lustspiel ins Regal
Das Heinrich von Kleist-Archiv Sembdner in Heilbronn interessiert sich für die neue Mondpalast-Komödie „Der zerdepperte Pott“, die Hausautor Sigi Domke nach der Vorlage des bekanntesten Lustspielklassikers deutscher Sprache verfasst hat. Uraufgeführt wurde die Domke-Adaption am 19. Oktober - fast auf den Tag genau am 240. Geburtstag von Heinrich von Kleist, der laut Kirchenbuch am 18. Oktober 1777 in Frankfurt/Oder geboren wurde. Domkes Textbuch wurde jetzt offiziell in das Kleist-Archiv Sembdner der Stadt Heilbronn aufgenommen. (Weiterlesen...)

Facebook-Probe gefällt der Mondpalast-Community
„Entscheidend is‘ auffe Bühne“ - Die neue Mondpalast-Komödie steht kurz vor dem Anpfiff: „Der zerdepperte Pott“ feiert am Donnerstag, 19. Oktober, Premiere. Ein Teil der Facebook-Community von Deutschlands großem Volkstheater hat bereits einen ersten Einblick in den neuen Fußball-Spaß bekommen. (Weiterlesen...)

Mit Kleist in die Kreisliga
Wer hat es gewagt, den Pott zu zerdeppern? Über diese Frage zerbrechen sich die Kicker des 1. FC Hinter Marl den Kopf. So ein Pott ist doch schließlich ein Pokal, und der Pokal ist heilig! Die witzigste Ant-wort auf diese Frage gibt der Mondpalast - mit seiner neuen Komödie „Der zerdepperte Pott“, ein Lustspiel herrlich frei nach Heinrich von Kleist. (Weiterlesen...)

 

Der zerdepperte Pott

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