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Mondpalast lässt Rosen regnen

Volkstheater bittet ab 5. Juni zur Premiere: Neuer Talk mit Stratmann, Rech, Domke und einigen Überraschungen – Zehn Vorstellungen für je 100 Gäste – „Wir wollen wieder spielen“

Am 17. März musste der Mondpalast von Wanne-Eickel seine Tore schließen, ab 5. Juni macht er sie wieder auf – für einen vergnüglichen Talkabend unter dem Titel „Für uns soll’s wieder Rosen regnen – Der Prinzipal unterhält sich - und andere“ mit Christian Stratmann, Thomas Rech und Überraschungsgästen. „Wir wollen endlich wieder spielen“, sagt Christian Stratmann. „Alle sind heiß darauf, dass es losgeht.“ Premiere ist am Freitag, 5. Juni, um 20 Uhr.

Auch wenn noch nicht allzu viel über das Programm verraten werden soll, so wird es doch eine Reihe von verblüffenden Momenten geben. In einer von Mondpalast-Intendant Thomas Rech konzipierten Mischung aus „Prinzipalgeburtstag und Late Night“ soll zum Beispiel Hausautor Sigi Domke erstmals höchstpersönlich auf der Bühne des Mondpalasts agieren, Mondpalast-Stars werden völlig neue Seiten zeigen. Darüber hinaus werden die Gäste musikalische Darbietungen erleben, die es so im Mondpalast noch nie gab und die es nach den zehn exklusiven Vorstellungen vermutlich auch nie mehr geben wird.

Buchung nur telefonisch

Die Phantasie aller Akteure sprudelt nur so, es wird fleißig geprobt, und Corona macht vieles möglich, was zuvor undenkbar erschien. Zehn vergnügliche Talk- abende mit je 90 Minuten Programm zuzüglich Pause hat Stratmann zunächst bis zum Beginn der offiziellen Sommerpause ab 6. Juli angesetzt. Die Gastronomie im Foyer wird geöffnet. Gebucht werden kann ab sofort nur telefonisch unter der Rufnummer 02325 – 588 999. Eintritt auf allen Plätzen: 17,90 Euro.

Aufführung von Komödien nicht erlaubt

Eine Aufführung der Komödien ist wegen der erforderlichen Mindestabstände der Schauspieler grundsätzlich ausgeschlossen. Bevor sich der Vorhang wieder öffnen darf, hat das Mondpalast-Team eine Vielzahl von Auflagen zu erfüllen. Ein Corona- Beauftragte wurde benannt, ein Corona-Saalplan erstellt. Einlass- und Auslass-Regularien werden festgelegt, Hygiene-Maßnahmen vorbereitet. Jeder Gast ist mit Kontaktdaten zu dokumentieren. Der offizielle Öffnungsantrag liegt zur Genehmigung bei der Stadt Herne, wo OB Dr. Frank Dudda bereits im Gespräch mit Prinzipal Christian Stratmann erklärte, wie sehr er sich über die Öffnung des Mondpalasts freut.

 Riesen-Resonanz auf Prinzipal-Botschaften

Die Theaterschließung Mitte März war für die Mondpalast-Familie ohnehin kein Grund, den Kreativ-Fluss abzudrehen - allen voran Prinzipal Christian Stratmann. Er bot seinen Freundinnen und Freunden gegen eine kleine Gebühr persönliche Botschaften als Handy-Videos an – zum Geburtstag, zur Hochzeit, zum Jubiläum, zur Taufe und sogar zum Schlussmachen. „Ich hätte nie gedacht, dass so viele von meinem Angebot Gebrauch machen würden“, sagt Christian Stratmann, der noch immer fast täglich neue Anfragen erhält. Die Resonanz auf die gelieferten Botschaften ist ebenfalls enorm: „Ich erhalte zum Dank so viele kleine Videos, lustige Textnachrichten und Fotos, dass die Datenmenge mein altes Handy direkt geschrottet hat“, schmunzelt Stratmann.

Mit YouTube-Kanal in Kontakt bleiben

Auch das Ensemble war rührig. Um in Kontakt mit den Fans zu bleiben, verlegte der Mondpalast sein Angebot kurzerhand auf YouTube. 48 Videos - Talks mit Intendant Thomas Rech, Lieblingsplatz-Erzählungen, Sketche und Lesungen - sorgten unter dem Stichwort #mondpalastgeflüster für gute Unterhaltung. Höhepunkte waren die kostenlose Bereitstellung der Komödien „Ronaldo & Julia“ plus Bonusmaterial und „Frau Piesewotzki, Libuda und ich“, die von der Community dankend angenommen wurden. Allein „Ronaldo & Julia“ zählte bis jetzt mehr als 6.600 Zugriffe – das bedeutet 11x „ausverkauft“ im Mondpalast.

TALK: Für uns soll’s wieder Rosen regnen

Der Prinzipal unterhält sich (und andere)

TERMINE:

Freitag, 5. Juni, 20 Uhr (PREMIERE)

Samstag, 6. Juni, 20 Uhr (GESCHLOSSENE VERANSTALTUNG)

Freitag, 12. Juni, 20 Uhr

Samstag, 13. Juni, 20 Uhr

Freitag, 19. Juni, 20 Uhr

Samstag, 20. Juni, 20 Uhr

Freitag, 26. Juni, 20 Uhr

Samstag, 27. Juni, 20 Uhr

Freitag, 3. Juli, 20 Uhr

Samstag, 4. Juli, 20 Uhr


(Stand: Dienstag, 19. Mai 2020)

Liebe Freunde des Mondpalasts,

es tut uns sehr leid, aber im Theaterbüro ist zurzeit niemand. Wir sind alle zuhause und arbeiten kurz. Woran wir arbeiten ist ja klar, nämlich unseren Humor nicht zu verlieren. Den brauchen wir unbedingt, wenn wir endlich wieder für Sie da sind.

Falls Sie ein dringendes Anliegen haben, sprechen Sie doch bitte auf den Anrufbeantworter oder hinterlassen Sie eine Nachricht unter info@mondpalast.com Wir rufen Sie dann sicher zurück.

Halten Sie die Ohren steif und bleiben Sie gesund,

Ihr Mondpalast-Team

(Stand: Freitag, 27. März 2020)

"Gut gequakt, Frosch!" Gäste feiern Premiere mit Standing Ovations

Wir sind die Nachbarn - der Mondpalast feiert die gelungene Premiere

Artenschutz und Klimawandel, soziales Gefälle und Gewaltbereitschaft: Lassen sich solche Themen auf der Bühne überhaupt vergnüglich verhandeln? Die Antwort lautet: Ja - im Mondpalast von Wanne-Eickel. Unter dem Titel "Das Schweigen der Frösche" haben Hausautor Sigi Domke und Regisseur Thomas Rech Deutschlands großem Volkstheater eine neue Komödie verpasst, in der ein kleiner Frosch für großen Zoff sorgt. Am Donnerstag, 30. Januar, hatte das große Desaster hinter'm Gartenzaun Premiere - und die Gäste ihren Spaß an zeitgemäßem Volkstheater der Extraklasse.

Hier gibt´s Tickets

Das schreiben die Medien:

"Gut gequakt, Frosch! Viel Tempo und Witz. Schöne Bilder. Fabelhaftes Ensemble und ein Bühnenbild, das eine Eins mit Sternchen verdient hat. Besser geht nicht."
Recklinghäuser Zeitung, Kultur, 1. Februar 2020

"Mitzuerleben, wie die Wut eskaliert und brave Bürger bewaffnet und in Tarnanzügen einem Frosch zu Leibe rücken, ist bis zum Knall am Ende kurzweilig und mit vielen Gags gespickt."
WAZ Kultur, 1. Februar 2020

"Ein großer Spaß. 'Einfach mal Mensch bleiben': Diese schon von Jürgen von Manger verbreitete Devise (...) ist in Zeiten allgemeiner Aufgeregtheit nicht die schlechteste Idee, die eine Komödie ihrem Publikum mit auf den Weg geben kann."
WAZ Herne/Wanne-Eickel, 1. Februar 2020

Die Ausgangssituation kennen doch alle: Die einen wohnen Tür an Tür zur Miete, die anderen genießen ihr Eigenheim. Die einen wünschen sich Ruhe nach einem stressigen Arbeitstag, die anderen können sich am fröhlichen Quaken der Frösche im Teich vor dem Haus gar nicht satt hören. Mit einer feucht-fröhlichen Gartenparty unter Nachbarn fängt es an. Zu diesem Zeitpunkt ahnt niemand, dass im Gartenteich des Ehepaars Brockmeier noch in derselben Nacht ein neuer Mieter einziehen wird, ein ziemlich kleiner, ziemlich laut quakender Frosch.

Störenfried und Kindersatz
Den Anwohnern aus dem Mietshaus (Astrid Breidbach/Heiko Büscher, Silke Volkner/Axel Schönnenberg, Andreas Wunnenberg/Melanie Linka und Thomas Hünerfeld) raubt der Grüne Schlaf und Nerven. Das neureich-prollige Ehepaar Brockmeier (Susanne Fernkorn/Dominik Brünnig) in seinem protzigen Eigenheim betrachtet "hyla arborea", wie der Laubfrosch auf Lateinisch heißt, als eine Art Kindersatz und tauft ihn "Zombie". Schon bald können die Gäste erleben, wie Zombies nächtliche Balzrufe die Emotionen hochkochen lassen. Sogar die Lokalzeitung gießt Öl ins Feuer – in Person eines Lokalreporters mit Alkoholproblem (Ekki Eumann).

Der Funke springt über
Und der Funke springt über: Die Gäste amüsieren sich königlich über die mit großem Wortwitz, klasse Timing, Körperkomik und deftigen Sprüchen gespickten Szenen. Das große Ensemble zeigt sich ohne Ausnahme engagiert, spielfreudig und quicklebendig. Wegen der Erkrankung von Mondpalast-Urgewalt Martin Zaik übernahm Dominik Brünnig kurzfristig die Rolle des "Rooooobärt" Brockmeier. Eine gute Wahl, da Brünnig die Gelegenheit nutzt, um zu zeigen, welches komödiantische Können in ihm steckt. Szenenapplaus gibt es für Axel Schönnenbergs Slapstick-Spagat auf dem Gartentor und für Susanne Fernkorns faszinierende Darstellung einer ganz besonderen Verwandlung. Auch Thomas Hünerfeld, ein neues Gesicht im Ensemble, tut als zackiger Soldat viel mehr als seine Pflicht. Das Ende kommt rasch und anders als erwartet. Das sorgt für Standing Ovations, strahlende Gesichter beim Abschlussapplaus und jede Menge Gesprächsstoff im Foyer. So muss modernes Volkstheater sein. Mehr geht nicht.

Das sagen die Gäste

Danke, dass ich das sehen durfte. Die Darstellung des Frosches ist einfach unglaublich. Ich hatte große Freude und werde noch lange darüber nachdenken.
Carina Goedeke, Vizepräsidentin des Landtags NRW

Das war eine Inszenierung auf der Höhe der Zeit, eine grün eingefärbte Komödie mit hohem Spaßfaktor. Ich habe mir die Frage gestellt, sind die Frösche schlauer als die Menschen? 
Dr. Frank Dudda, Oberbürgermeister der Stadt Herne

Ich habe ein sehr schönes Stück gesehen - mit viel Action am Schluss. Nachbarschaftsstreit gibt es überall, das wurde sehr gut verpackt. Ich habe mich köstlich amüsiert.
Olaf Henning, Schlagerstar

Ich bin gut unterhalten worden. Nachbarn sind wie ein Geschenk, die kann man sich nicht aussuchen. Besonders die zweite Hälfte hatte Tempo und viel Wortwitz.
Bruno Knust, Comedian

Wieder eine gelungene Premiere im Mondpalast! Das Nachbarschaftsstück mit ökologischem Anstrich hat mir sehr gut gefallen. Die Dialoge waren gut, die Schauspieler sehr engagiert. Und die Auswahl der Musikstücke hat mich an meine Jugend erinnert.
Dr. Ingo Wolf, NRW-Innenminister a.D.

Das war froschig frisches Volkstheater. Ein Stakkato von Gags. Das Thema ist aktuell, und die Musikbezüge in die 1970er fand ich klasse.
Thomas Nückel, FDP-Abgeordneter im NRW-Landtag

Dass Frösche so viel Spaß machen können! Wieder eine hervorragende schauspielerische Leistung. Besser geht's im Ruhrgebiet nicht. Wie immer "Garantiert Stratmann".
Dr. Michael Kohlmann, Solidarfondsstiftung NRW

Ein Kompliment an die Bühnentechnik für diese typische Ruhrgebietskulisse. Dass der Frosch uns am Ende den Spiegel vorhält, hat mir gut gefallen. Ich fand die Darstellung von Susanne Fernkorn in der Brunnenszene ganz fantastisch.
Andreas Dickel, Leitender Kriminaldirektor, Polizeipräsidium Bochum

 

 

Nächste Vorstellungmorgen 20:00
Für uns soll´s wieder Rosen regnen
Mondpalast von Wanne-Eickel
Wilhelmstraße 26
44649 Herne

02325 - 588 999
02325-65 08 200
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